Südtirol – so vielseitig

Südtirol bietet Vielfalt pur. Die Mischung aus mediterranem Ambiente und Hochgebirgsflair macht den Reiz der Ferienregionen Meraner Land und Südtirols Süden aus. Spitze Dolomitengipfel, grüne Weinterrassen, blühende Obstgärten und spektakuläre Gletscher. Jede Region Südtirols besitzt ihren eigenen, individuellen Charme und jede Jahreszeit hat ihre besonderen Vorzüge.

Im Frühjahr zeigt sich Südtirol in bunter Blütenpracht und der Kontrast zwischen mediterran milden Tälern und schneebedeckten Gipfeln ist ein fantastisches Naturschauspiel. Im Sommer lädt die einzigartige Bergwelt mit den Dolomiten zu traumhaften Wanderungen und Bergtouren ein. Wolkenstein im Grödnertal, Kastelruth an der Seiser Alm und Meransen im Eisacktal sind der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Touren im Sommer. Die Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas. Anspruchsvolle Klettersteige und Mountainbike-Trails erwarten Sie im Gebiet der Drei Zinnen, im Rosengarten und am Schlern. Wie die gesamten Südtiroler Dolomiten gehören die markanten Gipfel zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Im August ist es lebhaft, denn ganz Italien hat zu Ferragosto Urlaub und es zieht viele Italiener nach Südtirol. Der Herbst zeigt das Land von einer der schönsten Seiten, Wanderungen durch die bunte Herbstlandschaft haben einen ganz besonderen Reiz und jetzt findet auch das traditionelle Törggelen statt. Der Winter lockt jährlich viele Gäste in die Hochgebirge, denn die Skigebiete Südtirols zählen zu den besten der Welt. Schneesicherheit und die tollen Pisten in unbeschreiblicher Natur machen das Hochpustertal, Corvara-Colfosco in Alta Badia, Bruneck am Kronplatz und St. Ulrich im Grödnertal zu besonderen Wintersport-Hotspots Mit rund 300 Sonnentagen am Jahr ist das Land an der Alpensüdseite ein richtiges Genussland für Sonnenanbeter. Das Etschtal gilt mit rund 60 Millionen Apfelbäumen als Obstgarten Südtirols, während aus dem Süden zahlreiche preisgekrönte Weine der Sorten Vernatsch, Gewürztraminer und Pinot Grigio stammen. Kleine Winzerorte wie Eppan, Kaltern an der Weinstraße und Kurtatsch ziehen Weinliebhaber und Feinschmecker an.

Die Hotspots

Haute Cuisine – Experimentelles aus der Küche Südtirols Köche lassen sich von internationaler Haute Cuisine inspirieren. Was bei der Fusion entsteht, ist avantgardistisch. Wie wäre es etwa mit Topfen-Ravioli oder Safran-Kürbis mit Hasenpfeffer? Dann empfiehlt sich ein Besuch im Leuchtturm in Sand in Taufers (Bayergasse 12, www.restaurant-leuchtturm.com) oder im Zum Hirschen (Nalserstr 22,  Vilpian, www.zumhirschen.net). Im In-Restaurant Hermanns trifft Asien auf Südtirol. In den mittelalterlichen Mauern regiert heute die neue Esskultur (Oberragen 13, Bruneck, www.herman-s.com).

Fashion, Interior Design und Accessoires made in Bozen Internationale Top-Labels auf vier Etagen kauft man im In-Laden Bruschi (Museumsstr 13,  Bozen). Der Store belegte hinter Fendi in Rom und vor Louis Vuitton in Hongkong Platz 2 beim Best-of-Year-Wettbewerb des Magazins „Interior Design“. Weltweit für Furore sorgt auch Sylvia Pichler. Die Taschen ihres Lables Zilla erscheinen in den High-Gloss-Magazinen www.zilla.it, zu kaufen beispielsweise bei Oberrauch-Zitt (Lauben 67, Bozen und Lauben 273, Meran, www.oberrauch-zitt.com). Eine Verbindung aus extravaganter Skimode und höchstem Innovationsgehalt schaffen die kreativen Köpfe von Vist (www.vist.it).

Clubbing-Hotspots Das Nightlife in Südtirol boomt neuerdings, ein Laden nach dem anderen eröffnet. Die In-Location schlechthin ist der Lounge-Club pukanaka (Kapuzinerplatz 1, Bruneck. www.pukanaka.net). Das Enjoy Martini versteht sich als Highclass-Club (Altstadt 4, Sterzing,  www.martini-enjoy.com). Weitere coole Clubs: das stylishe Sketch (Passerpromenade 40,  Meran, www.sketch.bz), die coole Disko Bila (Boznerstr 5A, Eppan, www.discopub-baila.it) und der Kellerclub Miró (Dominikanerplatz 3b, Bozen, www.miro-club.it). Allen gemeinsam ist der Drink der Stunde, der Veneziano: ein Mix aus Weißwein, Mineralwasser, Aperol oder Campari. Bike extreme – immer höher, immer schneller Die Bikerszene wächst, der Trend geht zu immer mehr Action. In der Nähe von Latsch wurde nun der erste Bikeparcours gebaut. Über Bodenwellen, Steilkurven und Wippen kann unter Anleitung die eigene Fahrtechnik verbessert werden (buchbar zum Beispiel über www.dolcevitahotels.com). Wer hoch hinaus will, fährt in die Hochalpen. Die Touren haben es in sich, die Trails gehen auch mal über 53 km (www.suedtirol.info).

Die Highlights der verschiedenen Regionen

Die kulturelle Vielfalt spiegelt sich in den Städten der Alpenregion wider. Die historischen Städte Brixen, Bozen, Meran, Bruneck und Sterzing sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Südtiroler Hauptstadt Bozen schafft den Spagat zwischen der Bewahrung alter Traditionen und einem modernen Lebensgefühl. Durch die historischen Gassen von Sterzing und Brixen weht noch heute der Geist des Mittelalters, während Architektur und Lebensstil in der Kurstadt Meran den mondänen Charme der Gründerzeit widerspiegeln. Meran nimmt seit Jahren eine Spitzenposition unter den beliebtesten Urlaubsorten in Südtirol ein. Der Mix aus mediterranem Ambiente, hochalpiner Bergkulisse und Gründerzeitcharme übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.

Region Lana und Umgebung

Pfarrkirche Niederlana: Die gotische Pfarrkirche in Niederlana ist weit über die Grenzen des Landes hinaus wegen ihres über 14 m hohen, figurenreich ausgestatteten Flügelaltars bekannt, der ab 1503 vom schwäbischen Meister Hans Schnatterpeck geschaffen wurde. Führungen an Wochentagen, Schnatterpeckstraße. Ultental: Südlich von Meran zweigt bei Lana das waldreiche, 33 km lange Ultental mit seinen fünf Stauseen nach Südwesten ab. Die Dörfer St. Gertraud, St. Nikolaus und St. Walburg der Gemeinde Ulten (3000 Ew., 20 km von Lana) sowie St. Pankraz (1600 Ew.) sind alle nach Heiligen benannt, Am Weissbrunner. Ferner entspringt der Falschauer-Bach und durchläuft alle Vegetationszonen – vom Gletscher bis zu den Weingärten in Lana. Auskunft: Tourismusverein Ultental, St. Walburg 154, www.ultental.it

Region Meran Mit dem Sissi-Schloss Trauttmansdorff, der quirligen Passer-Promenade und der ultramodernen Therme lockt die Kurstadt Romantiker, Wellness-Liebhaber und geschichtsinteressierte Besucher aus ganz Europa an. Gärten von Schloss Trauttmansdorff: Auf einem sonnigen Hang im Südosten Merans wurde um das Schloss herum ein einmaliger botanischer Garten mit Lehrpfaden und Themengärten angelegt. Das weitläufige Areal umfasst Palmen, Olivenbäume, Zypressen, Lavendelbüsche, einen Bereich mit Pflanzen der Region, einen Teich, einen Weinberg, ein Kakteen- und ein Orchideenhaus sowie künstlerisch gestaltete Pavillons. Daran gekoppelt ist das Touriseum. Es erzählt auf vergnügliche und unterhaltsame Weise von 200 Jahren alpiner Tourismusgeschichte. Gärten und Touriseum: April-Nov. täglich 9-18 Uhr, Mitte Mai-Mitte Sept. täglich 9-21 Uhr, St. Valentin-Str. 51a, www.trauttmansdorff.it, www.touriseum.it

Region Überetsch Kalterer See: Südlich von Kaltern breitet sich der Kalterer See aus. Der größte See Südtirols erreicht im Sommer Wassertemperaturen von bis zu 28 Grad, ist damit der wärmste See der Alpen und zum Baden, Segeln und Windsurfen ideal. Die öffentlichen Badestrände befinden sich am Westufer. Der Seerundwanderweg (ca. 8 km, kaum Steigung) führt durch ein Schilfbiotop.

Region Prad/Ortlergebiet Nationalpark Stilfser Joch: Mit mehr als 1300 km² Ausdehnung ist der Nationalpark Stilfser Joch einer der größten seiner Art in Europa. Er schützt die besondere Flora und Fauna dieser Hochgebirgsregion. Drei Nationalparkhäuser führen das Neben- und Miteinander von Natur und menschlicher Besiedlung vor Augen: Im Culturamartell (Martell, Trattla 246) ist die Kultur der Bergbauern einst und heute das Thema, im Naturatrafoi das „Leben an der Grenze“ (Stilfs, Trafoi 57) und im Aquaprad bilden das Wasser und die Welt der Fische den Themenschwerpunkt (Prad Kreuzweg 4/c, www.naturatrafoi.com).

Region Rosengarten und Latemar Sternwarte und Sonnenobservatorium: Beim Untereggerhof in Gummer befindet sich Südtirols einzige Sternwarte. Bei klarem Himmel gibt es hier jeden Donnerstagabend geführte Besichtigungen. Attraktionen sind auch das Sonnenobservatorium und der 8 km lange Planetenweg (www.sternwarte.it).

Region Unterland Bletterbachschlucht: Ein Naturerlebnis der besonderen Art ist die Wanderung durch die enge Klamm mit ihren rauschenden Wasserfällen. Auf dem Lehrpfad des Geoparcs entlang den steilen Gesteinswänden ist der geologische Aufbau der Dolomiten nachvollziehbar. Ab Radein oder Aldein/Lahner Alm ausführlich beschildert (www.bletterbach.info).

Region Brixen Mit einem mittelalterlichen Flair empfängt Sie die Bischofsstadt Brixen im Eisacktal. Laubengänge aus dem 15. Jahrhundert säumen die Gassen in der Altstadt, die mit der fürstbischöflichen Hofburg und dem Dom architektonische Schmuckstücke zu bieten hat. Dom und Kreuzgang: Der barocke Neubau des Doms (1745-54) zieren im Langhaus und im Chor Deckengemälde von Paul Troger aus dem 18. Jh., während sich im Kreuzgang die gotischen Fresken mit Szenen aus der Heiligen Schrift, entstanden zwischen 1390 und 1510, zu einer Bilderbuchbibel fügen. Kostenlose Führungen von Ostern bis Allerheiligen. Die Fuggerstadt Sterzing im Norden Südtirols zählt zu den 50 schönsten Städten Italiens. Im mittelalterlichen Stadtkern reihen sich Handelshäuser mit prächtigen Giebeln und Erkern aneinander, die vom mittelalterlichen Zwölferturm aus dem 15. Jahrhundert überragt werden.

Region Bozen Laubengasse und Obstplatz: Die „Lauben“ durchziehen die Altstadt von Ost nach West. Ihre schmalen Häuser stammen zumeist aus der späten Gotik. Der barocke Bau des Merkantilgebäudes in der Mitte der Gasse enthält das Merkantilmuseum (Eingang Silbergasse 6). Die Gasse mündet in den Obstplatz, von Montag bis Samstag sind hier die Stände mit Gemüse-, Obst- und anderen Spezialitäten üppig beladen. Südtiroler Archäologiemuseum: Die Gletschermumie „Ötzi“ ist absoluter Mittel- und Anziehungspunkt im Museum, das rund um diesen Fund viel Wissenswertes zur Ur- und Frühgeschichte Südtirols zeigt (Museumstr. 43, www.archaeologiemuseum.it).

Region Gadertal Fanesalm: Eine landschaftlich einzigartige Hochfläche. Von der Faneshütte sind es nur wenige Minuten zum sagenumwobenen Grünsee mit seiner bizarren Landschaft. Anfahrt ab St. Vigil-Enneberg bis zum Ende des Rautals, von Pederü (Parkplatz) zu Fuß weiter zur Fanesalm.

Region Hochpustertal Pragser Wildsee: Ein beliebtes Kalender- und Ansichtskartenmotiv liegt am Ende des Pragser Tals, südlich von Welsberg. Vom türkisfarbenen See steigt die helle Felswand des eindrucksvollen Seekofels (2810 m) auf.

 



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