So wohnt man heute

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Bloß nicht von der Stange – Individualität und Kreativität spielen heutzutage bei der Wohnungseinrichtung eine immer größere Rolle. Denn das heimische Umfeld soll die eigene Persönlichkeit widerspiegeln. Und wer will schon mit Einheits-Möbeln verglichen werden? Hier die angesagten Wohntrends für Individualisten.

Trend Samt
Der weiche Stoff erlebt gerade ein Comeback, in der Mode wie in der Möbelbranche. Er wertet unsere Wohnräume mit einer Extra-portion Glamour auf. Ob in Pastelltönen oder satten Juwelenfarben, Samt bekommt die Stilnote 1. Denn der Stoff hat durch seine optische 
Wirkung eine ganz eigene Qualität: sanft schimmernd, leicht unregelmäßig – je nach Florhöhe und Strichrichtung. So beeindruckt er schon von der äußeren Erscheinung.

Das Material ist ein idealer Bezug für glamouröse Sofas mit verspielten barocken Anklängen, geschwungenen Formen, gedrechselten Füßen und aufwendiger Knopfheftung. Hier kommt er am besten in tiefen, intensiv leuchtenden Farben wie Purpur oder Rot zur Geltung. In Schwarz vermittelt er Anmut und Luxus. Aber auch im modernen Design erweist sich Samtstoff als stilistisch vielseitig. Auf Sesseln, Sofas und Stühlen im skandinavischen Look setzt er einen originellen Gegenpol. Oder auch auf schlicht geformten modernen Möbeln lockert Samt das minimalistische Erscheinungsbild hervorragend auf.

Wer nicht gleich seine Sitzmöbel austauschen möchte, kann sich den Trend Samt dennoch in seine Sitzecke holen, in Form von flauschigen Kissen, am schönsten in satten, tiefen Farbtönen wie Rot, Blau, Türkis oder Smaragdgrün.

Trend Boxspringbetten
Der Lieblings-Export aus den USA ist nun schon seit einigen Jahren das komfortable Boxspringbett. Das Gefühl, wie auf Wolken zu schlafen, ist nicht mehr nur dem 5-Sterne-Hotel vorbehalten – es findet den direkten Weg in die deutschen Schlafzimmer. Der Aufbau des Boxspringbettes unterscheidet sich deutlich vom Standard-Polsterbett. Denn statt wie üblich aus Bettgestell, Lattenrost und Matratze besteht ein Boxspringbett aus den drei Liegeelementen Unterbox, Matratze und Topper. Die Unterbox, oder auch Boxspring genannt, bildet das Ge-stell des Boxspringbetts und dient gleichzeitig als Unterlage der Matratze. Meist steht die Unterbox auf Füßen – dies ermöglicht eine optimale Luftzirkulation von unten. Das Besondere an der Unterbox zum klassischen Bettgestell ist, dass bereits eine erste Federung eingearbeitet ist. Hier kommen häufig Bonellfedern oder Tonnentaschenfedern zum Einsatz.

Auf der Unterbox liegt die Matratze ­– ausgestattet mit einem 7-Zonen-Federkern zur optimalen Entlastung des Rückens. Die zweifache Federung von Unterbox und Matratze sorgt für den hohen Liegekomfort und auch für den Look des Trend-Bettes. Durch den doppelten Aufbau ergibt sich eine erhöhte Liegefläche. Das dritte, abschließende Element des Boxspringbetts ist nicht obligatorisch: der Topper. Man kann ihn nutzen, um das Boxspringbett optimal an die individuellen Wünsche anzupassen. Zusätzlich ist ein Topper waschbar, somit hygienischer, und schützt die Matratze zusätzlich.

Die Vorteile eines Boxspringbetts: Sie thronen auf jeden Fall über den Dingen. Die erhöhte, komfortable Liegehöhe bietet einen leichteren Ein- und Ausstieg. Durch die Höhe wirkt ein Boxspringbett insgesamt größer und ist so wirklich ein Highlight in jedem Schlafzimmer. Häufig gehört auch ein gepolstertes Kopfteil zum Bett dazu, das nicht nur entscheidend zum Design beiträgt. Es sorgt auch für noch mehr Gemütlichkeit und ist gerade beim Lesen als Lehne sehr praktisch. Durch die Bettelemente Unterbox, Matratze und Topper liegt man auf einem Boxspringbett optimal gestützt. Da sich bei Druck nur die jeweils belasteten Federn absenken, kommt es zu einer punktuellen Belastung und die Matratze passt sich ideal dem Körper an.

Trend Rattan
Das Material, das schon lange für Gartenmöbel populär ist, bringt tropische Atmosphäre in unsere Gefilde. Als Beistelltisch oder Daybed zaubert es einen Hauch Retro-Charme in unsere Wohnung. Das Material aus Naturfaser strahlt eine große Natürlichkeit und Leichtigkeit aus und passt super zu einem naturbetonten Ambiente. Mit mutigem Einsatz von Farben und anderen Materialien zeigt sich Rattan mittlerweile kreativer denn je. Designer kombinieren Rattan mit anderen Materialien und sorgen so für eine raffinierte Symbiose der Oberflächen und Stile.

Rattan hat seinen Namen von der Rotang-Liane, die in asiatischen Regenwäldern wächst. Die getrockneten Fasern des Palmengewächses sind seit langem ein beliebtes Material, um elegante und dennoch robuste Möbel herzustellen. Allerdings sind die Rattan-Rohre nicht für den Außenbereich geeignet, da sie weder wasserfest noch UV-beständig und zudem anfällig für Schimmelbefall sind. Für den Innenbereich schützt man das Geflecht mit speziellem Rattan-Lack. Für Gartenmöbel in Rattan-Optik greift man heute auf Polyrattan zurück. Diese Nachbildung aus Polyethylen ist dem Naturmaterial sehr echt nachempfunden, dabei aber äußerst strapazierfähig und witterungsbeständig. So sind Gartenmöbel im Rattan-Look ein echter Dauerbrenner.

Trend Modulare Sofas
Vor allem beim Sofa sind flexible und individuelle Lösungen gefragt. Modulare Sitzmöbel zum Beispiel, lassen sich nach Bedarf und persönlichen Vorstellungen zum Lieblingssofa kombinieren. Ecklösungen mit und ohne Chaiselongue oder die klassische Variante aus Zwei- oder Dreisitzer sind möglich. Hinter attraktiver Optik verstecken sich Funktionen, die die Sitzflächen automatisch an die Körperbewegungen und Sitzpositionen anpassen. Wenn man liegen möchte, fahren die Sitze automatisch in eine ebene Position zurück. So kann das Sofa auch mal nette Gäste beherbergen.

Nicht nur die tolle Funktionalität, auch die Farb- und Materialvielfalt der Bezüge sind Highlights der neuen Sofas. Eine breite Palette bietet die Wahl zwischen feinen bis zu strapazierfähigen Lederqualitäten, aber auch zwischen einer Reihe unterschiedlichster Bezugstoffe in klassischen oder modischen Farben. Zusammen mit Sofafüßen wahlweise aus Metall oder Holz, in Farben von Schwarz bis Natur, lässt sich jedes Modell zu einem einmaligen Lieblingssofa machen.

Trend Sitzbänke
Das Comeback der langen Tafel ist auch die Wiederentdeckung der Familie und der Gastlichkeit. Mit vielen netten Menschen an einem Tisch sitzen, das ist die neue legere Art des Wohnens. Hier versammeln sich Kinder und Eltern, hier sitzen Gäste, Besucher und Freunde zusammen, hier wird die Zeitung ausgebreitet, gespielt, geplaudert, gelacht, gestritten. Der Tisch ist der Mittelpunkt des Wohnraumes und die dazu passenden Sitzbänke bieten für jeden immer noch einen Platz.

Was früher die Rolle der Polstergarnitur war, löst heute der große Essplatz ab. Dieser neue Trend des Beisammensitzens führt auch zu einer höheren Verweildauer am Tisch. Daher ist der Komfort der Sitzmöglichkeiten ausschlaggebend. Sitzbänke sind bequem, flexibel, elegant und passen sich perfekt dem Raum an. Ob als Bank mit und ohne Rücken, ob als Eckbank oder als pfiffige Wandmontage-Lösung. Mit individuellen, kreativen Polstern, Decken und Sitzkissen werden sie so richtig gemütlich.

Trend Pink
2017 ist Pink die angesagteste Farbe im Interior-Bereich und zwar in allen Nuancen. Auf den internationalen Möbel-messen begegnete man der Farbe Rosa auffallend häufig. Besonders pastellige Töne wie Puder- oder Altrosa sind der große Einrichtungstrend bei führenden Möbel-Designern. Diese wirken elegant und feminin, ohne schreiend grell zu sein. Nachdem schon die zarte Schattierung Rose Quartz die Pantone-Farbe des Jahres 2016 war, sind jetzt warme Abstufungen von Altrosa bis Koralle sehr gefragt. Die Kunst ist, Pink so einzusetzen, dass es nicht kitschig wirkt.

Mit Wohnaccessoires in der Trendfarbe kann man seiner Einrichtung einen neuen Touch verleihen. Etwa mit einer Pendelleuchte mit rosa Schirm, dekorativen Kissen oder anderen Wohntextilien und mit Dekoration wie Vasen oder Blumentöpfen. Auch ein Teppich kann dem Raum schon eine völlig neue Wirkung verleihen.

Doch nicht nur als pfiffiger Akzent, auch als Hauptdarsteller im Raum machen sich Rosétöne toll. Möbelstoffe in Rosa sind ein echter Eyecatcher! Mit eleganten Formen und hellem Holz bildet Rosa eine attraktive Symbiose. Wer den femininen Charakter der Farbe etwas abmildern will, balanciert ihn aus mit Holz und Schwarz-Weiß. Für hohen Glam-Faktor sorgen hingegen Kombinationen mit glänzendem Metall, etwa Gold, Kupfer oder Messing – auf Möbelbeinen oder in Form einer raffinierten Leuchte.



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