Fake Fur – Kunstfell ist eine kuschelige Alternative

Wer liebt nicht das Gefühl von weichem, anschmiegsamem Fell, das im Winter wunderbar wärmt? Zum Glück müssen hierfür keine Tiere mehr leiden. Fake Fur, unechter Pelz, ist der politisch korrekte Trend der Stunde für alle, die Tiere schützen möchten und trotzdem nicht auf die Weichheit und Wärme verzichten wollen.

Fashionistas stehen heutzutage auf Fakes – mit gutem Gewissen. Das sah zum Beispiel Stella McCartney so und brachte die Imitate zurück auf die Laufstege. Weitere Designer überbieten sich diesen Winter mehr denn je mit tollen Fellmänteln, -jacken, –westen und mehr. It-Girls wie Alexa Chung oder Poppy Delevigne griffen den Trend auf und holten ihn auf die Straße.

Dank ausgeklügelter Herstellungsverfahren sieht Fake Fur mittlerweile so wertig aus, dass man die Felle fast nicht von echten unterscheiden kann. Die Herstellung ist kompliziert und beinhaltet viele Einzel-Prozesse. Webpelze werden aus Polyester, Polyacryl oder Baumwolle gefertigt. Dabei werden die Fasern in einen Grundstoff eingewebt und verklebt, damit sie nicht ausfallen. Allein das Färben der Haare erfordert einige Arbeitsschritte, vor allem für zwei- oder dreifarbige Haare. Dazu kommen weitere Verfahren, um eine unterschiedliche Länge der Fasern zu bewerkstelligen, damit das Fell natürlicher aussieht.

Wie können wir echten von unechtem Pelz unterscheiden?

Der Preis ist heute oft kein Indiz mehr, denn hochwertiger Webpelz ist teuer – besonders bei Designer-Teilen. Einige feststellbare Unterschiede gibt es dennoch: Während Echtpelz schon bei leichtem Wind wie unser eigenes Haar weht, bleibt der Stand von Webpelz recht stabil. Unter den Haaren wird es noch deutlicher: Pelz befindet sich auf der Haut des Tieres, also auf Leder, Webpelz dagegen auf Gewebe. Aber auch das lässt sich manchmal nur schwer erkennen. Wenn man sicher sein will, kann man die Brennprobe machen – aber bitte an ausgerupften Fasern! Tierhaar riecht beim Verbrennen nach Horn, Synthetikfasern jedoch nach Plastik. Sie schmelzen an der Spitze zu winzigen Kügelchen.

Das gefellt uns – Fake Fur Styles

Wenn wir uns das Angebot der Designer anschauen, wird ganz schnell klar: In unserer Winter-Garderobe dürfen Pieces aus weichem Fake Fur nicht fehlen. Die Teile halten uns nicht nur kuschelig warm, sondern wir setzen mit diesen Imitaten ein echtes Fashion-Statement. Zudem bringen sie ruckzuck die nötige Portion Glamour in jeden Style. Und das – je nach Modell – zu fast allen Gelegenheiten.

Dabei muss Fake Fur farblich nicht unbedingt wie echter Pelz aussehen, er spielt auch gerne mit der Farbpallette. Besonders angesagt sind zarte Eiscremefarben und Pastelltöne wie Rosé, Zartgelb oder Himmelblau, aber auch in knalligem Gelb. Damit werden die Jacken noch mehr zum Blickfang und die oberste Stylingregel umso wichtiger: Niemals Fake Fur mit Fake Fur kombinieren. Denn dann wirkt das Outfit schnell überladen. Am besten machen sich die Trend-Teile mit engen und schmal geschnittenen Kleidern oder Skinny Jeans. So bekommen die plüschigen Jacken genug Raum, um zu wirken.

Aber nicht nur als Jacke oder Mantel können wir in dieser Saison den geliebten Plüsch ständig tragen. Rucksäcke und Taschen aus Fake Fur sind absolute Must-Haves. Auch extravagante Slipper stehen ganz weit oben im Kurs. Wem das etwas zu viel ist, dem empfehlen wir als Einstieg die Sweater mit Fell-Einsatz, die in vielen schicken Läden zu finden sind. Oder die Weste aus Kunstfell mit gestrickter Rückenpartie, die man prima zu rockigen Boots, angesagter Lederhose und Wollpulli kombinieren kann. So sind Sie für Ihren nächsten Auftritt super stylish gerüstet!

Fake Fur Pflegehinweis

Die Pflege von Fake Fur Jacken ist problemlos. Man steckt sie in einen Kissenüberzug und wäscht sie mit Wollwaschmittel in der Waschmaschine. Wer möchte, bürstet das Fell vorsichtig nach dem Waschen mit einer Haarbürste, danach nur noch trocknen lassen. Wenn man mit der Jacke oder dem Mantel in den Regen gekommen ist, frischt man sie durch Bürsten wieder auf.



1&1 DSL

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